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Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln
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Ganz nah am Patienten

CTA (Chirurgisch-technischer Assistentin) ist ein eher unbekannter Beruf - dabei verbindet er alles, was an Medizin und Pflege spannend ist. Das zumindest findet Lisa Schubert (28), die die dreijährige Ausbildung im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis gerade beendet hat und nun die erste ausgebildete CTA in dem Lindenthaler Krankenhaus ist.

30.10.2018

Nach drei Jahren Ausbildung - zu einem großen Teil praktisch im Krankenhaus, zu einem geringeren theoretisch in einer Düsseldorfer Schule - darf Lisa Schubert nun alle ärztlich delegierbaren Tätigkeiten übernehmen. Was zunächst sehr trocken klingt, findet die frisch gebackene Chirurgisch-technische Assistentin (CTA) spannend. Dazu gehören zum Beispiel Blutabnahmen, Anamnesegespräche, die Vorbereitung von Arztbriefen, die Versorgung von Drainagen und die Wundversorgung und natürlich das Assistieren bei Operationen.  Im OP darf sie nicht selbst operieren, aber "mitoperieren". "Das ist das Spannende an dem Beruf, zum einen wie ein Assistenzarzt zur Operation beizutragen, auf der anderen Seite aber auch sehr viel Patientenkontakt zu haben", sagt Lisa Schubert. Wo zum Beispiel OTAs ausschließlich im OP eingesetzt werden, sieht sie manche Patienten täglich, viele begleitet sie vom Aufnahmegespräch über die OP bis zur Nachsorge. "Mehr kann man ohne Studium in der Chirurgie nicht machen - das gefällt mir so an dem Beruf."

Am Puls des Krankenhauses

Ob sie irgendwann trotzdem noch ein Medizinstudium absolvieren möchte, weiß sie noch nicht. Zunächst ist sie mit ihrem Beruf vollkommen zufrieden und findet auch in Ordnung, dass sie weniger verdient als Ärzte. "Schließlich mache ich keine Dienste allein und habe letztendlich auch weniger Verantwortung." Dennoch findet sie die Anforderungen an angehende CTAs hoch: "Man braucht auf jeden Fall eine Menge Feingefühl - sowohl motorisch als auch im Umgang mit Menschen. Auf der anderen Seite muss man mit dem Umgangston im OP umgehen können, der manchmal etwas rauer ist. Und nicht zuletzt braucht es eine große Portion Selbstständigkeit und Neugier." Schließlich sind es "ihre" Patienten, um die sie sich selbstständig in der Vorbereitung und der Nachsorge kümmert, ihre Aufgaben auf der Station kann sie selbst koordinieren und um die Operationen herum organisieren, bei denen sie assistiert. Dabei versteht sie sich selbst als Bindeglied zwischen Pflege und Ärzteschaft - und arbeitet damit direkt am Puls des Krankenhauses. Dass das Malteser Krankenhaus St. Hildegardis sie nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung nun übernommen hat, freut die 28-Jährige. Und auch die Patienten des Krankenhauses profitieren von der gut ausgebildeten und engagierten ersten festangestellten CTA des Hauses.