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Ausgezeichnet im Kampf gegen Keime

Malteser Krankenhaus St. Hildegardis erhält Zertifikat für Händehygiene

15.04.2018
Präsentieren stolz das Bronze-Zertifikat der "Aktion Saubere Hände": Björn Hoffmann (Kaufmännischer Direktor), Dr. Alexander Prickartz (Ärztlicher Direktor) und Hygienefachkraft Markus Wölm aus dem Malteser Krankenhaus St. Hildegardis (v.l.)
Präsentieren stolz das Bronze-Zertifikat der "Aktion Saubere Hände": Björn Hoffmann (Kaufmännischer Direktor), Dr. Alexander Prickartz (Ärztlicher Direktor) und Hygienefachkraft Markus Wölm aus dem Malteser Krankenhaus St. Hildegardis (v.l.)

Im Kampf gegen Keime in Krankenhäusern sind Hände - der Mitarbeiter, der Besucher und der Patienten - einer der wichtigsten "Gegner". Das Malteser Krankenhaus St. Hildegardis setzt sich daher intensiv für die Händehygiene ein; dieses Engagements ist nun zum wiederholten Mal mit dem Bronze-Zertifikat der "Aktion Saubere Hände" ausgezeichnet worden.

Übertragungsweg Nummer 1 für Keime
"Die Hände sind der Übertragungsweg Nr. 1 für Keime im Krankenhaus", erklärt Markus Wölm, Hygienefachkraft im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, "deswegen ist es so wichtig, für Händehygiene zu sensibilisieren, Aufklärung zu betreiben und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder zu schulen." Grundsätzlich, so Wölm weiter, sei es eigentlich jedem klar, wie wichtig die Händedesinfektion im Krankenhaus ist - dennoch: "Im Alltag besteht die Gefahr, dass das Thema mal in Vergessenheit gerät, wenn es nicht immer wieder ins Bewusstsein gerückt wird."
Damit dies nicht geschieht, lässt sich das Hygiene-Team im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis viel einfallen: regelmäßige Schulungen, Desinfektionsmittelspender auf allen Stationen und in zentralen Eingangs- und Wartebereichen, bunte Schilder, die auf die Händedesinfektion und ihre richtige Durchführung hinweisen und ein jährlicher "Tag der Hände" sind nur einige Beispiele.

Ein Punktesystem für bessere Händehygiene
Dieses Engagement belohnt das Zertifikat der "Aktion Saubere Hände", einer nationalen Initiative zur Verbesserung der Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Diese wird unter anderem durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Nationale Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) und das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. unterstützt. Für das Zertifikat, das in drei Stufen vergeben wird, muss unter anderem die Anzahl vorhandener Desinfektionsmittelspender, der Verbrauch von Händedesinfektionsmitteln, die Verankerung des Themas Händehygiene in den Leitungsgremien des Krankenhauses und die Durchführung von Aktionstagen nachgewiesen werden. Entsprechend werden Punkte und das Zertifikat vergeben. Darüber, dass das Malteser Krankenhaus St. Hildegardis nun zum zweiten Mal das Bronze-Zertifikat erhalten hat, freut Hygienefachkraft Markus Wölm sich, findet aber auch: "Das Zertifikat ist natürlich auch ein Ansporn, unseren hohen Standard in der Händedesinfektion nicht nur zu halten, sondern beim nächsten Mal vielleicht sogar zu steigern."