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Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln
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Namenspatronin unseres Krankenhauses: Hildegard von Bingen

Das Malteser Krankenhaus St. Hildegardis ist nach Hildegard von Bingen benannt, einer vielseitig talentierten Gelehrten.

Hildegard von Bingen wurde 1098 als zehntes Kind der adeligen Familie Bermersheim geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit in der Nähe von Alzey im Nahegau, bis sie von ihren Eltern im Alter von acht Jahren für das klösterliche Leben bestimmt wurde.

Sie litt unter verschiedenen Krankheiten, übernahm aber dennoch 1136 die Leitung des Klosters. Die Visionen, die sie schon als Dreijährige gehabt hatte, begleiteten sie weiterhin. Hildegard schildert sie als persönliche Begegnung mit Gott. In ihrem 42. Lebensjahr begann sie aufzuschreiben, was sie sah und hörte. Diese Texte wurden 1148 durch die Synode von Trier anerkannt. Daraufhin wuchs ihre öffentliche Wirksamkeit. Die päpstliche Bestätigung verschaffte allem, was sie sagte und tat, hohe Autorität. Hildegards Werke sind gekennzeichnet von dem Gedanken der Dreiheit und der Einheit. Ihre Begegnung mit Gott ist kein Zwiegespräch der Seele mit Gott, sondern eine Begegnung mit dem Schöpfer und seiner Schöpfung.

Hildegard mischte sich ein, kritisierte ihre Mitmenschen und rief sie zur Umkehr auf. Zu diesem Zweck unternahm sie zwischen 1160 und 1170 mehrere große Predigtreisen. In ihrem regen Briefwechsel nahm sie mit offen formulierter Kritik und Anerkennung Einfluss auf Persönlichkeiten der kirchlichen und politischen Öffentlichkeit. Ihre Werke befassten sich mit Religion, Medizin, Natur- und Heilkunde, Musik und vielen weiteren Bereichen.

Hildegard von Bingen starb im Alter von 81 Jahren am 17. September 1179 im Kloster Rupertsberg, das sie 1150 mit 18 Nonnen gegründet hatte.

Im Oktober 2012 wurde Hildegard von Bingen durch Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin ernannt.