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COPD - chronische Verengung der Bronchien

Prof. Dr. Michael von Eiff erläutert einem Patienten die Untersuchungsergebnisse.

COPD entwickelt sich zu einer Volkskrankheit – immer mehr Menschen sind betroffen. Die Abkürzung COPD steht für den englischen Begriff Chronic Obstructive Pulmonary Disease – sie ist eine chronische Verengung der Bronchien, die nicht zurückgebildet werden kann und im Laufe der Erkrankung weiter zunimmt (umgangssprachlich oft als chronische Bronchitis bezeichnet). Diese Enge der Bronchien wird durch eine chronische Entzündung verursacht: Der häufigste Grund ist das Rauchen. Neun von zehn Patienten sind oder waren Raucher. COPD führt nicht nur zu einer Einschränkung der Lungenfunktion, sondern hat auch Auswirkungen auf Herz und Kreislauf, Skelettmuskulatur und -knochen, Psyche und Stoffwechsel. Eine frühe Diagnose und eine gezielte sind Therapie wichtig, um das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten, langfristige Schäden zu vermeiden und Ihre Beschwerden zu lindern.

Diagnostik bei COPD

Typische Symptome der Erkrankung sind Atemnot bei Belastung, Auswurf beim Husten sowie häufige Hustenanfälle. Häufig treten weiterhin bronchiale Infekte und Gewichtsabnahme auf.

Für die Früherkennung der Erkrankung sind ausführliche Untersuchungen wichtig: In unserem modernen Funktionslabor messen wir Ihre Lungenfunktion - so sichern wir die Diagnose und schließen andere Ursachen für Ihre Luftnot aus. Im weiteren Verlauf werden zusätzlich Ihre Herz-Kreislauffunktion sowie Ihr Stoffwechsel untersucht, um Folgeerkrankungen der COPD zu erkennen

Therapie bei COPD

COPD wird in den meisten Fällen mit Medikamenten behandelt. Welche Medikamente Sie in welcher Dosierung erhalten, hängt vor allem vom Schweregrad der Erkrankung ab. Die meisten Medikamente werden inhaliert, da so die Bronchien schnell und ohne Umwege erreicht werden. Der richtige Umgang mit den Inhalationsgeräten ist wichtig; Sie üben die richtige Technik mit uns während Ihres Aufenthaltes. Wenn sich die Atemnot durch bronchiale Infekte verschlechtert, kommen vorübergehend zusätzlich Antibiotika oder höhere Kortisondosen zum Einsatz. Sauerstoffbehandlung, Heimbeatmung oder operative Therapieverfahren können in fortgeschrittenen Stadien ebenfalls therapeutische Maßnahmen sein.

Besonders bei COPD ist eine Anpassung Ihrer Lebensgewohnheiten wichtig. Patientenschulungen, Physiotherapie, Ernährungsberatung und Rehabilitation sind daher feste Bestandteile Ihrer Therapie bei uns. Zur Raucherentwöhung, die bei COPD besonders wichtig ist, bieten wir Ihnen Beratung und Betreuung. Ihre regelmäßige Bewegung zum Training des Herz-Kreislauf- und des Skelettsystems sind ebenfalls wichtig. Zu all diesen Punkten berät Sie das Team unseres Lungenzentrums.


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