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Periphere arterielle Verschlusskrankheiten (pAVK)

Bei peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten handelt es sich um eine zunehmende Verengung der Arterien der Extremitäten. Die Folge ist eine Durchblutungsstörung, d.h. es kommt immer weniger Blut und damit entsprechend weniger Sauerstoff in das Gewebe.

Erste Zeichen sind Schmerzen bei Belastung. Bei schlechter Durchblutung der Beine tritt dann die sogenannte Schaufensterkrankheit auf. Man muss immer wieder stehen bleiben, bis der Erstickungsschmerz der Muskeln nachlässt. Nimmt man diese Beschwerden nicht ernst, kann es zu Gefühlsstörungen, Schwäche und schließlich dem Absterben von Gliedmaßen kommen.

Wir gehen davon aus, dass allein 7% der Gesamtbevölkerung, aber 30% der über 60jährigen, an einer peripheren arteriellen Verschlusserkrankung leiden. In mehr als 90% ist die Arteriosklerose als degenerative Angiopathie die Ursache. Dabei baut sich die Erkrankung langsam von der einfachen Verdickung der Gefäßwand bis zum vollständigen Gefäßverschluss auf. Rauchen, Bluthochruck, Diabetes, Übergewicht sowie erhöhte Blutfettwerte steigern das Risiko.

Diagnostik der pAVK

Nur 20% der Patienten entwickeln Beschwerden, die sie auf die Krankheit aufmerksam werden lassen. Die ersten Zeichen von Gefäßveränderungen sind durch die moderne Ultraschalldiagnostik schon erkennbar, wenn noch längst keine Symptome aufgetreten sind. Auch können sie durch einfaches Betasten des Pulses am Bein geklärt werden. Zusätzlich arbeitet der behandelnde Arzt mit der vergleichenden Blutdruckmessung an Armen und Beinen, um eine fortgeschrittene arterielle Verschlusskrankheit festzustellen.

Therapie der pAVK

Wurde eine Verengung oder ein Verschluss festgestellt, können sie medikamentös oder mit Hilfe von Infusionen behandelt werden. Diese greifen in die Blutgerinnung ein oder beeinflussen die Gefäßwand selbst. Bei fortgeschrittener Erkrankung ist in einigen Fällen eine Operation sinnvoll oder unumgänglich. Dazu werden Sie von uns detailliert und Ihrer Situation entsprechend beraten. Folgende Methoden stehen Ihnen im Malteser Gefäßzentrum Köln zur Verfügung:

  • Dehnung des Gefäßes auch mit Stent (Gefäßstütze)
  • Ausschälung der Verengung
  • Umgehung der Stenose (Bypass)
  • vollständiger Gefäßersatz

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