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Operationen an Lunge und Brustkorb

Krankheiten der Lunge und des Brustkorbs, die thoraxchirurgisch behandelt werden müssen,  bedürfen einer  individuell angepassten Therapie.  Vor einer Operation müssen  nicht nur Ihre Erkrankung, deren Charakter  und Ausdehnung exakt untersucht sein, sondern auch die Leistungsfähigkeit Ihres Herz-Kreislauf Systems  muss uns lückenlos bekannt sein. Erst die detaillierte Kenntnis beider Komponenten macht es möglich, eine Operation an Ihre individuelle Situation anzupassen und den Heilerfolg bei höchstmöglicher Sicherheit anzustreben.

Die Operationen an  Lunge und Brustkorb werden überwiegend  unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei erlaubt es die moderne Instrumenten- und Videotechnik  in vielen Fällen eine weite  Öffnung des Brustkorbes zu vermeiden. Die  für Ihre Atmung wichtigen Muskeln können durch die neuen Operationstechniken geschont und das Trauma der Operation auf ein Minimum gesenkt werden. Im Zusammenspiel mit den modernen Anästhesieverfahren können Sie sich so schnell und fast ohne Schmerzen  erholen. Selbst bei  größeren Operationen wegen bösartiger Erkrankungen müssen Sie heutzutage nur  selten  länger als eine Woche bei uns bleiben.

Übersicht der thoraxchirurgischen Operationen

Folgende thoraxchirurgischen Eingriffe führen wir mit großer Erfahrung durch:

Lunge

  • Lungenresektionen  (Operationen zur Entfernung erkrankten Lungengewebes):

    • atypische Resektion: Entnahme des erkrankten Gewebes mit einem Sicherheitsabstand aber ohne die Respektierung anatomisch vorgegebener Grenzen (meist gutartige Tumore wie z.B Hamartome)
    • anatomische Resektion: Entfernung von Teilen der Lunge, die sich an den anatomischen Grenzen der Lunge, wie z.B. dem Lungenlappen orientiert (überwiegend bei  Lungenkrebs)
    • erweiterte, Lungengewebe sparende Resektionen: Operationen, bei denen tumorbefallene Gefäß- oder Atemwegsabschnitte entfernt werden, durch wieder Vernähung aber nachgeschaltetes Lungengewebe erhalten wird
    • Lungenvolumen Reduktion oder Bullektomie: Operationen zur Verkleinerung  kranker, blasentragenden Lungenanteile, die nicht mehr der Atmung dienen,  damit diese nicht die gesunden Lungenbereiche komprimieren und so deren Funktion behindern  (bei  Lungenemphysem, einer Überblähung der Lunge mit Bildung von Blasen)

  • Stillung von Blutungen oder Übernähung von Luftaustritten aus den Luftwegen oder dem Lungengewebe bei Verletzungen der Lunge

Brustfell (Pleura)

  • Entfernung von Pleuraergüssen  (Ansammlung von Flüssigkeit zwischen Lunge und Brustwand)
  • Pleurodese : Verklebung der Lunge mit dem Rippenfell  z.B. zur Vorbeugung erneuter Ergussbildung (- meist bei Befall der Pleura mit bösartigen Erkrankungen, Pleurakarzinose)
  • Pleurektomie: Entfernung  des Rippenfells -  meist partiell im Rahmen von Pneumothoraxoperationen zur Herstellung einer  Verklebung zwischen Lunge und Thoraxwand 
  • Pneumothoraxoperationen: Spontan oder durch Verletzung des Lungengewebes kann ein Loch in der Lunge entstehen, so dass diese zusammenfällt. Es wird dann gezielt das Leck aufgesucht, abgedichtet  und die Luft zwischen Lunge und Brustwand wieder abgesaugt. Im Falle des spontanen Entstehens kann es sinnvoll sein, zusätzlich eine partielle Pleurektomie durchzuführen.
  • Dekortikation: Entfernung der im Zuge von Lungenentzündung mit Vereiterung des Brustraumes entstandener Vernarbungen und Abszedierungen der Pleura und der Lunge
  • Resektion von Pleuratumoren (z.B. Fibrom, Lipom oder Pleuramesotheliom)

    Brustwand

    • Resektionen: Entfernung von Teilen der Brustwand (meist bei Einwachsen von Tumoren der Lunge) auch mit plastischem Ersatz
    • Thorakoplastik: Seltene Operationstechnik, die der Verkleinerung der Thoraxhöhle dient, wenn es nach Resektionen der Lunge zur chronischen Vereiterung des entstandenen Hohlraumes kommt
    • Deformitätskorrektur: medizinisch indizierte Korrekturen bei angeborenen oder erworbenen Fehlbildungen der Thoraxwand (z.B. Trichterbrust)

      Mittelfell (Mediastinum)

      • Mediastinoskopie: diagnostisches endoskopisches Operationsverfahren zur Differenzierung gut- und bösartiger Erkrankungen des Mittelfells und deren Ausdehnung
      • Resektionen: Entfernung von Tumoren des Mediastinums (meist bei gut- oder bösartigen Tumoren des Mittelfells wie dem Thymom oder dem Thymus Karzinom)
      • Mediastinotomie: Eröffnung des Mittelfells zur gezielten Diagnostik oder Therapie gut- oder bösartiger Erkrankungen

        Herzbeutel (Perikard)

        • Perikard Fensterung: Eröffnen des Herzbeutels bei Perikarderguss (Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel - meist bei Befall des Perikards mit einer bösartigen Erkrankung)
        • Perikardresektion: Entfernung des Perikards, wenn dieses sich durch eine chronische Entzündung zusammenzieht und so die Arbeit des Herzens stört

        Luftröhre (Trachea)

        • Tracheotomie: Luftröhrenschnitt bei plötzlicher Verlegung der vorgeschalteten Atemwege (-heutzutage nur noch sehr selten in der Klinik erforderlich, weil die Maßnahme durch eine Punktion der Trachea mit Einbringung eines Katheters, der später wieder entfernt werden kann,  ersetzt wurde)
        • Tracheostomie: Herstellung eines dauerhaften Einganges in die Luftröhre durch die Haut des Halses (ebenfalls heutzutage seltene Operation bei schwerstkranken Patienten, häufiger in der Hals-Nasen Ohrenheilkunde im Rahmen von Resektionen des Kehlkopfes)
        • Trachearesektion: Entfernung von Teilen der Luftröhre bei Verengungen oder Tumorbefall

        Zwerchfell

        • Resektion: Entfernung des Zwerchfells bei Tumorbefall, dann auch meist mit plastischem Ersatz
        • Raphie: Seltene Operation um ein ausgedünntes oder gelähmtes nach oben abgewichenes Zwerchfell wieder in eine bessere Position für die Atmung zu bringen

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