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Mit Demenz leben

Angehörige lernten den besseren Umgang mit der Erkrankung während die Betroffenen selbst bestens betreut wurden

18.05.2017
Chefarzt Dr. Jochen Hoffmann gab einen Überblick über "Medikamente bei Demenz".

Während des Kurses wurden die Angehörigen der Teilnehmer im "Café Malta" betreut.
Chefarzt Dr. Jochen Hoffmann gab einen Überblick über "Medikamente bei Demenz".

Während des Kurses wurden die Angehörigen der Teilnehmer im "Café Malta" betreut.
Chefarzt Dr. Jochen Hoffmann gab einen Überblick über "Medikamente bei Demenz".
Chefarzt Dr. Jochen Hoffmann gab einen Überblick über "Medikamente bei Demenz".

Während des Kurses wurden die Angehörigen der Teilnehmer im "Café Malta" betreut.
Chefarzt Dr. Jochen Hoffmann gab einen Überblick über "Medikamente bei Demenz".

Während des Kurses wurden die Angehörigen der Teilnehmer im "Café Malta" betreut.
Während des Kurses wurden die Angehörigen der Teilnehmer im "Café Malta" betreut.

Mit Demenz leben - das ist vor allem für Angehörige der Betroffenen eine Herausforderung. Auf der einen Seite möchten sie das erkrankte Familienmitglied möglichst selbst und bestmöglich betreuen, auf der anderen Seite sind körperliche und psychische Grenzen schnell erreicht und der Alltag muss trotz der Betreuung irgendwie weitergehen. In einem dreiteiligen Kurs im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis lernten Angehörige von Menschen mit Demenz, wie dieser Spagat gelingen kann. Zwei Referentinnen der Alzheimer Gesellschaften NRW vermittelten grundsätzliches Wissen über das Krankheitsbild Demenz und vor allem ganz viele Tipps für den Alltag. Themen wie Kommunikation, Umgang mit herausforderndem Verhalten und Orientierungshilfen füllten die drei Kursnachmittage. Zusätzlich gab es in jeder Kurseinheit einen Block zur "Selbstsorge"; hier lernten Angehörige, mit welchen Strategien und Hilfen sie den Alltag mit dem erkrankten Familienmitglied besser bewältigen können und sich selbst nicht "aus dem Blick verlieren".  Dr. Jochen Hoffmann, Chefarzt des Zentrums für Altersmedizin am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, der den Kursteilnehmern persönlich einen kurzen Überblick zum Thema "Medikamente bei Demenz" präsentierte, weiß aus Erfahrung: "Viele Angehörige unserer demenziell erkrankten Patienten stellen sich selbst komplett in den Hintergrund und opfern sich für das erkrankte Familienmitglied auf - das geht in vielen Fällen nicht lange gut und schadet letztendlich der eigenen Gesundheit. Umso wichtiger ist es, diesen Menschen zu zeigen, wie sie sich selbst entlasten können und auch wo es Hilfe gibt."
Während der Kursnachmittage gab es diese direkt nebenan: Die demenziell erkrankten Angehörigen der Teilnehmer wurden direkt neben dem Kursraum durch das Team des Café Malta betreut, einer Einrichtung, in der speziell geschulte Ehrenamtliche sich um Menschen mit Demenz kümmern. Hier wurde gespielt, geplaudert und leckerer Kuchen gegessen - alles in einer Atmosphäre, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten ist. Hoffmann: "Es gibt viele Angebote für Angehörige von Menschen mit Demenz - ganz oft können die Interessierten diese aber gar nicht wahrnehmen, weil ihnen eine Betreuung für das Familienmitglied mit Demenz fehlt. Mit dem Café Malta konnten wir hier eine Möglichkeit bieten, den Kurs ganz unbesorgt und entspannt zu besuchen. Der Kurs soll schließlich genau das vermitteln: Angehörige brauchen Unterstützung in der Betreuung eines Menschen mit Demenz."

Der nächste Kurs "Mit Demenz leben" startet am 22. Juni im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis.
( weitere Informationen zum Kurs "Mit Demenz leben")