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Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln
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Malteser Krankenhaus St. Hildegardis
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Heilsame Trennung

Im Malteser Krankenaus St. Hildegardis wird seit einigen Wochen getrennt, was nicht zusammengehört: Die zuvor gemeinsame Ambulanz für Notfälle und geplante ambulante Termine ist nun in zwei Bereiche aufgeteilt. Davon profitieren vor allem die Patienten.

16.05.2017
Herzlich willkommen! Sechs Chefärzte und Sandra Barg begrüßen ambulante Patienten im neu gegründeten Ambulanten Zentrum.
Herzlich willkommen! Sechs Chefärzte und Sandra Barg begrüßen ambulante Patienten im neu gegründeten Ambulanten Zentrum.

"Was nicht zusammen kann bestehen, tut am besten sich zu lösen", wusste schon Friedrich Schiller, der nicht nur Dichter, sondern auch Arzt war. Über 200 Jahre später fanden dies auch die leitenden Chirurgen im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis - und trennten, was nicht zusammen gehört: Gab es früher nur eine Anlaufstelle für alle ambulanten Patienten, verfügt das Krankenhaus seit einigen Monaten über spezielle Ambulanzen für zwei ganz verschiedene Patientengruppen. "Menschen, die in einem akuten Notfall zu uns kommen, haben ganz andere Bedürfnisse als Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Termin kommen - zum Beispiel zu einer ambulanten Operation, einem Vorgespräch oder zur OP-Vorbereitung", erklärt PD Dr. Marcus Overhaus, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Minimalinvasive Chirurgie, die Idee hinter der "heilsamen Trennung".

OP-Vorbereitung ohne lange Wartezeiten und an nur einem Termin
Mit der neuen Struktur im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis kann das Ärzte- und Pflegeteam diese Bedürfnisse nun sehr viel besser erfüllen: Kommt ein Patient zur Vorbereitung einer Operation in das neu gegründete "Ambulante Zentrum", erwartet ihn eher Praxis- als Krankenhaus-Atmosphäre. In neu gestalteten Räumen und mit strukturierten Abläufen wird die Vorbereitung mit Untersuchungen, Arztgesprächen, Aufnahmeformalitäten und dem Narkose-Aufklärungsgespräch Schritt für Schritt erledigt - ohne lange Wartezeiten und in nur einem Termin. Auf Patienten mit akuten Beschwerden oder in Notfall-Situationen hingegen steht in der Notfall-Ambulanz ein auf ihre Versorgung spezialisiertes Team bereit. Dieses muss - im Gegensatz zu früher - die geplanten Voruntersuchungen und Arztgespräche nicht mehr koordinieren und kann sich ganz auf die Versorgung der Notfall-Patienten konzentrieren. "Davon profitieren beide Patientengruppen - und auch die Ärzte und Pflegekräfte in den jeweiligen ambulanten Anlaufstellen, weil sich jeder ausschließlich den Aufgaben widmet, für die er spezialisiert ist", erklärt Overhaus.

Praxis-Gefühl in neuen Räumen
Im Moment profitieren von dem neu gegründeten Ambulanten Zentrum die Patienten der chirurgischen Abteilungen des Hauses (Orthopädie/Unfallchirurgie/Alterstraumatologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie/Minimalinvasive Chirurgie, Thorax- und Gefäßchirurgie) sowie des Lungenzentrums, eine Ausweitung auf weitere Abteilungen sei aber denkbar, so Overhaus. Dass die ambulante Versorgung ihrer Patienten nun auch räumlich zusammengefasst ist, bringt ebenfalls viele Vorteile: Eine Zweitmeinung von einem Kollegen einer anderen Fachrichtung ist schnell eingeholt und auch hier profitieren vor allem die Patienten, weil sie nur noch eine Anlaufstelle haben, an der alles zentral geregelt wird. Nur für größere Untersuchungen, beispielsweise eine CT- oder MRT-Aufnahme müssen sie das Zentrum noch verlassen und eine Etage tiefer in die Radiologie gehen.
Als zentrale Ansprechpartnerin wurde eigenes eine Medizinische Fachangestellte eingestellt, die alle Abläufe im Ambulanten Zentrum koordiniert: Sandra Barg empfängt die Patienten, koordiniert die Termine und sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft. Und als ganz besonderen Service bietet das ehrenamtliche Team des Krankenhauses zweimal wöchentlich Kaffee und Getränke für die Patienten an.