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Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln
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Kunst heilt

Kölner Bananensprayer Thomas Baumgärtel stellt im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis aus

24.03.2017
Karl-Ferdinand von Fürstenberg (Kaufmännischer Direktor des Malteser Krankenhauses St. Hildegardis), Elfi Scho-Antwerpes (1. Bürgermeisterin der Stadt Köln und MdB), Thomas Baumgärtel und Egon Michelske (Vorsitzender des Fördervereins des Malteser Krankenhauses St. Hildegardis) mit der "Äsculap-Banane" von Thomas Baumgärtel
Karl-Ferdinand von Fürstenberg (Kaufmännischer Direktor des Malteser Krankenhauses St. Hildegardis), Elfi Scho-Antwerpes (1. Bürgermeisterin der Stadt Köln und MdB), Thomas Baumgärtel und Egon Michelske (Vorsitzender des Fördervereins des Malteser Krankenhauses St. Hildegardis) mit der "Äsculap-Banane" von Thomas Baumgärtel

Die Flure im Unter- und Obergeschoss des Malteser Krankenhauses St. Hildegardis haben seit dem 24. März 2017 ein neues „Gesicht“. Bis zum 25. August sind hier Werke des international bekannten Kölner „Bananensprayers“ Thomas Baumgärtel zu sehen.
Am 24. März 2017 wurde die Ausstellung offiziell eröffnet, neben dem Künstler richtete auch Elfi Scho-Antwerpes, Mitglied des Deutschen Bundestages und erste Bürgermeisterin der Stadt Köln, Grußworte an die geladenen Gäste. Warum Kunst und Krankenhaus hervorragend zueinander passen, erklärte Karl-Ferdinand von Fürstenberg, Kaufmännischer Direktor des Malteser Krankenhauses St. Hildegardis in seiner Begrüßungsansprache: „Kunst im Krankenhaus trägt zu einer Atmosphäre bei, die die Gesundheit und das Gesundwerden fördert – sie ist Anregung, kleine Spaziergänge zu machen, sie lenkt vom Klinikalltag und den damit manchmal verbundenen Sorgen und Ängsten ab und sie schafft eine Stimmung, in der sich Patienten und Besucher wohlfühlen können.“
Davon ist auch der Förderverein des Hauses überzeugt und half dabei, die Ausstellung zu ermöglichen.

Metamorphosen, eine Malteser-Banane und der Dom – der medizinische Block und heilende Werke
Über 70 Werke von Thomas Baumgärtel erwarten Patienten, Besucher und Mitarbeiter nun im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis – darunter „Metamorphosen“, in denen verschiedene Organe zu den bekannten Baumgärtel-Bananen werden, der Äskulap-Stab, das Symbol für den Arztberuf, in einer Bananen-Version und eine extra für die Ausstellung angefertigte „Malteser-Banane“. Werke ohne medizinischen Dom – darunter auch Darstellungen des Kölner Doms – ergänzen den „medizinischen Block“. Der Künstler erläuterte während der Eröffnung, wie es zu der Auseinandersetzung mit Medizin und Heilung kam: „Ich kehre damit quasi zum Anfang zurück – während meiner Zivildienstzeit in einem Katholischen Krankenhaus entschloss ich mich – entgegen dem Wunsch meines Vaters – nicht Medizin zu studieren, sondern Künstler zu werden. In dieser Zeit habe ich im OP, der Ambulanz, auf einer Normal- und einer Intensivstation gearbeitet. Später folgte während meines Psychologiestudiums ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik. Die in diesen Zeiten gesammelten Eindrücke und auch die Konfrontation mit Schmerz und Leid verarbeite ich in den Werken des „medizinischen Blocks“.

Heilung und Wirkung
Den Titel der Ausstellung „Kunst heilt“ meinen dabei sowohl Thomas Baumgärtel als auch die Krankenhaus-Leitung durchaus wörtlich. „Die Auseinandersetzung mit Kunst hat therapeutische und heilende Wirkung und stellt Kontakt zu sich selbst her“, ist Baumgärtel überzeugt. Und auch Krankenhaus-Direktor Karl-Ferdinand von Fürstenberg meint: „Bei einem Leistenbruch kann Kunst die Operation nicht ersetzen – aber in den Tagen nach der OP haben neben Seelsorge und Kontemplation auch Ablenkung und Anregung durchaus einen gesundheitsfördernden Effekt.“ Auch Elfi Scho-Antwerpes erinnerte: "Kunst regt alle Sinne an - das wussten schon die Menschen in der Antike."

Nicht zuletzt glaubt der Bananensprayer auch an einen positiven „Nebeneffekt“ für seine Werke: „An Orten, die nicht ausschließlich der Präsentation von Kunst gewidmet sind, können Werke viel unmittelbarer und direkter wirken.“ Von dieser Wirkung können sich alle Interessierten nun bis zum 25. August im Unter- und Erdgeschoss des Malteser Krankenhauses St. Hildegardis, Bachemer Straße 29-33, 50931 Köln selbst überzeugen.

Fotos von Ausstellung und Vernissage

Ansprechpartnerin für Journalisten:
Eva Keller, Telefon 0221 4003-121, eva.keller@malteser.org